Ostholstein

Wardermesse

Messe endete mit Bombendrohung

Erstmals nahm der ASB Ostholstein in diesem Jahr an der Wardermesse in Heiligenhafen mit einem Stand zum Thema Ehrenamt teil. Eine größe Zahl von Besuchern nahm am 5. und 6. November 2016 die Gelegenheit wahr, sich über die ehrenamtlichen Aufgaben des ASB zu informieren oder einen Fragebogen zum Thema Erste Hilfe auszufüllen und so den eigenen Wissenstand zu testen.

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Laura Wittke und Walter Cordes vom ASB Ostholstein bereiten den Erste-Hilfe-Test vor.

Neben den beiden eigentlichen Messetagen galt es für das ASB-Team den Stand im sogenannten Pavillon am Binnensee vorzubereiten und aufzubauen. Ein vier- bzw. dreiköpfiges ASB-Team übernahm dann die Besetzung des Messestandes, um Informationen zu geben, ein wenig zu klönen oder die Besucher zum Erste-Hilfe-Test zu annimieren. Gerade dieser Test kam sehr gut an und wurde von über 50 Besuchern ausgefüllt. Bei vielen kam der Wunsch auf, doch wieder mal einen Erste-Hilfe-Kurs zur Auffrischung der Kenntnisse beim ASB zu belegen.

Leider wurde die sehr gut besuchte Messe am Sonntag kurz nach 16.00 Uhr durch eine bei der Piolizei eingegangene Bombendrohung vorschnell beendet. Das gesamte Messegelände im Aktiv-Hus, Zelt und Pavillon musste geräumt werden. Unsere vor Ort befindlichen Helfer beteiligten sich gemeinsam mit den Kollegen und Standnachbarn von der Feuerwehr an der Räumung der Messe. Zusätzlich wurde ein Großaufgebot von Hilfskräften der Feuerwehr, Polizei und des Rettungsdienstes einschließlich OrgLeiter alarmiert. Bei kräftigem und kaltem Ostwind galt es mehrere Stunden draußen auszuhalten, bis die speziell ausgebildeten Spürhunde eintrafen und das gesamte Gebäude abgesucht hatten. Positiv erwähnen möchten wir das Angebot der Familie Steltner den Kursaal zu öffnen, damit sich die Standbetreiber und Einsatzkräfte Aufwärmen konnten. Glücklicherweise wurde kein Sprengstoff gefunden. Es handelte sich dem Vernehmen nach um einen böswilligen Fehlalarm. Neben den Standbetreibern der einheimschen Wirtschaftsbetrieben, der Polizei und des Rettungsdienstes wurden hierdurch die ehrenamtlich eingesetzten Kräfte der Feuerwehr gefordert.

Erst gegen 21.15 Uhr konnte der Alarm aufgehoben werden. Von Seiten des ASB hatten wir uns kurzfristig dazu entschlossen noch am Abend unseren Messestand abzubauen und so endete unser zweiter Messetag erst gegen 22.30 Uhr. Trotz des völlig unnützen Bombenalarms sind wir mit der Resonanz zufrieden und würden uns gern wieder an dieser Messe beteiligen.

Jörg Bochnik 07-NOV-2016