Ostholstein

Flohmarkt

Beim ASB in Heiligenhafen wurde gehandelt und gefeilscht

Neuland betraten die Verantwortlichen des ASB Ostholstein mit der Ausrichtung des Flohmarkts am Sonntag, 20. März 2016 - dem ersten in der Vereinsgeschichte.

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Flohmarkt beim ASB Ostholstein

Ab 7.00 Uhr fuhren zu diesem Zweck die Helfer des ASB die Einsatzfahrzeuge aus der Halle, um die Großgarage für diesen Tag zu einem Platz des Handelns und Feilschens umzuwidmen. Im Rahmen eines Familienflohmarkts - kommerzielle Händler waren nicht zugelassen - konnten 17 Stände in der Halle untergebracht werden. Die Arbeiter-Samariter-Jugend belegte zusätzlich den Ausbildungsraum, um hier ihre Waren anzubieten.
Wer Interesse hatte, konnte gern in den Unimog-Krankenwagen klettern oder sich über die Aufgaben und Tätigkeitsbereiche des ASB informieren. Zusätzliche Helferinnen und Helfer werden beim ASB immer gern gesehen.
Dank des guten Wetters - in Heiligenhafen schien den ganzen Tag die Sonne, obwohl der Wetterbericht dies gar nicht so prognostiziert hatte - konnte gerade in den Vormittagsstunden ein reger Zulauf an Kaufinteressenten begrüßt werden.
Der Verkauf der Waren begann bereits weit vor dem offiziellen Beginn um 10.00 Uhr.
Da es für den ASB Ostholstein die erste Flohmarkt-Veranstaltung war, gibt es sicherlich noch hier und da ein gewisses Verbesserungspotential.
Zwischenzeitlich haben Geschäftsführung und Vorstand nach Aufarbeitung aller Fakten und Erstellung einer Kritikpunkteliste über eine mögliche Wiederholung des Flohmarkts beraten und ist übereingekommen dies nur noch in kleinerer Form durchzuführen.
Auf jeden Fall kann resümiert werden, dass der Zeitaufwand von Seiten des ASB für die Vorbereitung aufwändiger war als zunächst angedacht. Dank des engagierten Helferteams konnten alle Arbeiten aber gut bewältigt werden.
Mit dem Ablauf und auch dem Käuferzuspruch ist man sehr zufrieden - und die ehrenamtlichen Fachbereiche freuen sich über Spendeneinnahmen zugunsten ihren Tätigkeiten. Auch das Feedback der Standbetreiber ist mit "weitgehend zufrieden" zu beschreiben.
Leider war es gerade in der Auf- und Abbauphase und der nicht ausreichenden Parkmöglichkeiten am ASB-Gebäude einigen Standbetreibern schwer zu vermitteln, dass der Betrieb der im gleichen Gebäude untergebrachten Rettungswache störungsfrei funktionieren muss. Die Ausfahrt der Rettungsfahrzeuge darf in keinem Fall blockiert werden. Im Notfall geht es um jede Minute bei der Rettung von Menschenleben - und in die Situation, Hilfe zu benötigen, kann jeder kommen. Von Seiten des ASB ist man deshalb schon irritiert, dass es Menschen gibt, die diese allgemein bekannten Tatsachen wegen eigener Interessen ignorieren und hierauf erst gezielt und energisch angesprochen werden müssen.

 

Jörg Bochnik 22-MÄR-2016