Ostholstein

Chronik ASB Ostholstein

1991 - 1993

 

1991 - Grundsteinlegung in Burg auf Fehmarn
Mit der Grundsteinlegung zum Neubau der Rettungswache in Burg/Fehmarn durch unseren damaligen 1. Vorsitzenden Karl Aagard am 2. Juli 1991 rückte das Ende der provisorischen und beengten Unterbringung unserer Rettungsassistenten im Burger Krankenhaus näher. Bereits am 23. August 1991 konnte Richtfest gefeiert werden. Die Finanzierung des Gebäudes übernahm der ASB-Landesverband.

1992 - Einweihung der neuen Rettungswache
Am 10. Januar 1992 wurde nach nur halbjähriger Bauzeit die neue Rettungswache des ASB in Burg auf Fehmarn gegenüber dem Inselkrankenhaus seiner Bestimmung übergeben. Moderne Räumlichkeiten mit ausreichenden sanitären Anlagen, Einzel-Schlafräumen, Aufenthaltsraum und Abstellmöglichkeiten sowie einer Doppelgarage erleichterten von nun an den Dienst der Rettungsassistenten.

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1992 - Hilfe für kroatische Bevölkerung
Um der vom Krieg im ehemaligen Jugoslawien arg geschundenen Zivilbevölkerung Hilfe zu bringen, weilten die Heiligenhafener ASB-Mitglieder Udo Glauflügel sowie Heiko Möller als Leiter eines vom ASB-Bundesverband unterhaltenen Versorgungsdepots mehrere Wochen abwechselnd in Kroatien.
Im gleichen Jahr verbrachten 39 Waisen- und Halbwaisenkinder aus dem zerstörten Vukovar im Rahmen eines vierzehntägigen Aufenthalts in Großenbrode ihre Ferien. Sie wurden in dieser Zeit durch die Soldaten des Fernmeldesektors A der Luftwaffe und durch den ASB betreut.

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1992 - Anerkennung als Lehr-Rettungswache
Im Rahmen des neuen Landes-Rettungsdienstgesetzes wurde die Rettungswache des ASB Heiligenhafen dazu ermächtigt, im Rahmen des Anerkennungsjahres angehende Rettungsassistenten auszubilden und als Lehr-Rettungswache anerkannt.
Das Fehlen von Nachweisen zur Ausbildung des neuen Berufs Rettungsassistent ließ unsere Ausbilder Frank Reimann und Stefan Brumm nicht ruhen. So wurde in ehrenamtlicher Tätigkeit ein Berichtsheft entwickelt, das landes- und bundesweit Anerkennung fand. Nachdem die 7. Auflage im Jahr 2012 vergriffen war wurde die Produktion vom ASB eingestellt.

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1992 - Landesjugendwettbewerb in Heiligenhafen
Über Pfingsten 1992 fand auf dem Heiligenhafener Graswarder das Pfingstzeltlager der Arbeiter-Samariter-Jugend Schleswig-Holstein unter Federführung der Heiligenhafener Jugendgruppe statt.
160 Jungsamariter weilten als unsere Gäste im Ort und kämpften im Stadtgebiet im Rahmen des Landesjugendwettbewerbs um Jungsamariter-Ehren.

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1993 - Sanitärmaterial und Bus für Kroatien
400 Stück Sanitärmaterialien wie Waschbecken, Toiletten usw., die nach Aufrufen des ASB in der einheimischen Bevölkerung gesammelt werden konnten, und in einem Zwischenlager am Hafen gelagert worden waren, wurden im Februar 1993 mit zwei Sattellastzügen als Wiederaufbauhilfe an ihre Bestimmungsorte in Kroatien gesandt.
In Zusammenarbeit mit der Malteser Nothilfe wurde beim ASB in mehrwöchigem Einsatz unter Leitung von Günter Buchholz und unter Hilfe zahlreicher ehrenamtlich tätiger ASB-Helfer ein gebrauchter Bus grundüberholt und anschließend neu gespritzt.
Der Bus wurde nach der Übergabe mehrere Jahre im kroatischen Vukovar zum Transport von Kindern eingesetzt.

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1993 - Unser Küchenwagen
Durch Umbau eines vom ASB Hamburg erworbenen Mercedes Großraumkrankwagen mit Kofferaufbau, einen eigenen Küchenwagen mit Spülmöglichkeit in Dienst stellen zu können ging im Jahre 1993, nach vielen Stunden ehrenamtlicher Umbau- und Tüftelarbeit, endlich in Erfüllung. DasFahrzeug wurde zuvor einige Jahre in der Schnelleinsatzgruppe des OV als Krankenwagen genutzt. Zur Ausrüstung gehörten Frischwasser- und Abwassertank, Kochstellen, Kühlschrank, Spüle mit Wasseraufbereitung sowie ausreichend Besteck und Geschirr.
Angesichts der Tatsache, dass der Küchenwagen nur noch gelegentlich zum Einsatz kam und zwar meist als Spülmobil und umfangreiche Umbauten erforderlich wurden, um den Hygienevorschriften genüge tun zu können, wurde im Jahre 2008 ein Verkauf des technisch einwandfreien Oldtimers vom Typ MB 710 angedacht. Zudem wurden die Stellplätze in der Kfz-Halle unseres Ortsverbands langsam rar.
Im April 2009 trennten wir uns dann schweren Herzens von dem Fahrzeug, dass von einem süddeutschen Cateringservice-Unternehmen gekauft worden war und direkt bei uns abgeholt wurde.

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