Ostholstein

Chronik ASB Ostholstein

Wie alles begann

Am 29. November 1888 gab der erste „Lehrkursus für die Erste Hilfe bei Unglücksfällen" den wesentlichen Impuls zur Entwicklung der Notfallrettung in Deutschland. Dieses Datum ist zugleich die Geburtsstunde des Arbeiter-Samariter-Bundes, einer der größten Hilfs- und Wohlfahrtsorganisationen Deutschlands.

Ein Bild aus der Gründerzeit des ASB aus dem ASB-Bundesarchiv

Arbeits- und Unfallschutz sind heute selbstverständlich. Werkzeuge und Maschinen werden so hergestellt, daß sie gefahrlos bedient werden können. Für bestimmte Tätigkeiten sind Schutzanzüge, Brillen, Helme oder Handsschuhe vorgeschrieben, um vor Verletzungen zu schützen. Und falls doch etwas passiert, sind Erste-Hilfe-Kästen in Reichweite, ausgebildete Ersthelfer zur Stelle und - falls notwendig - innerhalb von Minuten auch der Notarzt.
Das war nicht immer so. Aus Betroffenheit darüber, dass sie bei einem schweren Arbeitsunfall nicht helfen konnten, organisierten sechs Berliner Zimmerleute am 29. November 1888 den ersten „Lehrkursus für die Erste-Hilfe bei Unglücksfällen". Die Kurse, die angesichts fehlender Rettungsdienste und mangelhafter medizinischer Versorgung eine „Hilfe zur Selbsthilfe" darstellten, waren der wesentliche Impuls für die Entwicklung der Notfallrettung in Deutschland und zugleich die Gründungsstunde für den politisch und konfessionell unabhängigen Arbeiter-Samariter Bund (ASB).

Wie entstand der ASB in Heiligenhafen und Ostholstein ?

Der Anlass zur Gründung des Arbeiter-Samariter-Bundes in Heiligenhafen hingegen war etwas anderer Natur, obwohl auch hier der Gedanke des „Helfens" an oberster Stelle stand.

Die Wurzeln der Geschichte gehen bis ins Jahre 1959 zurück. Damals begann nämlich der Aufbau des sogenannte Luftschutzhilfdienstes (LSHD) - später Ziviler Bevölkerungsschutz (ZB) oder Zivilschutz (ZS) genannt. In Heiligenhafen wurde seinerzeit mit dem Aufbau der überörtlichen 3. Sanitätsbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein begonnen. Erstmals in der Presse erwähnt wird eine Übung in der „Heiligenhafener Post" vom 13. März 1962. 

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Nach der Umbenennung in Katastrophenschutz wurden die bisher vom Bund unterhaltenen und vom Land verwalteten Einheiten umgegliedert und mußten sich Ende der 1860er Jahre einen Trägerverband suchen. Die Verhandlungen der Heiligenhafener Helfer mit dem jahrelang eng verbundenen bundesweit vertretenen Sanitätsverband scheiterten, so dass man sich dazu entschloss, Verhandlungen mit dem Arbeiter-Samariter-Bund aufzunehmen.

Nachfolgende Links führen zu den Jahren

1969 - 1977

1973 - 1977

1978/79 Schneekatastrophe

1979 - 1985

1986 - 1990

1991 - 1993

1994 - 1999

1999 - 2015