Ostholstein

ASB Regionalverband Ostholstein

Mit der Gründung eines Stützpunktes begann am 6.9.1969 die Tätigkeit des Arbeiter-Samariter-Bundes in Heiligenhafen.

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Gebäude Regionalverband Ostholstein in Heiligenhafen

Im Kreis Ostholstein sind wir jederzeit gern für Sie da. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie Unterstützung suchen oder sich gesellschaftlich engagieren wollen.

Hervorgegangen ist der ASB seinerzeit aus dem Luftschutzhilfsdienst (LSHD) – der seit 1959 in Heiligenhafen die 3. Sanitätsbereitschaft des Landes Schleswig-Holstein unterhielt. Nach der Umbenennung in Katastrophenschutz wurden die bisher vom Bund unterhaltenen und vom Land verwalteten Einheiten umgegliedert und mussten sich ab 1968 einen Trägerverband suchen, den wir mit dem ASB im Jahre 1969  gefunden haben.

Bereits im Jahre 1971 begannen unsere Samariter mit der Indienststellung des ersten Krankenwagens – in Eigenarbeit aus einem Kleinbus umgebaut - um das seinerzeit bestehende rettungsdienstliche Vakuum in Heiligenhafen zu schließen. Der Rettungsdienst wurde vom ASB mehrere Jahre ehrenamtlich betrieben, bevor dieser am 1.1.1977 im Auftrage des Kreises fortgeführt wurde. Die ersten vier hauptamtlichen Mitarbeiter wurden eingestellt.

Die Aufgabenvielfalt wurde in den folgenden Jahren ständig erweitert. Hausnotruf und Ambulanter Pflegedienst kamen hinzu.

Aktuell betreibt der ASB RV Ostholstein neben seinen Heiligenhafener Angeboten in der Stadt Fehmarn eine Sozialstation, die im ASB-Stützpunkt im Ortsteil Burg in der Industriestraße untergebracht ist. Der Ambulante Pflegedienst des ASB Ostholstein deckt den Bereich von Oldenburg und Umgebung über Heiligenhafen und Umgebung bis einschließlich der Insel Fehmarn ab, während sich der Teilnehmerkreis des Hausnotrufsystems über das gesamte Kreisgebiet Ostholstein erstreckt.

Im Bereich des Rettungsdienstes werden im Auftrage des Kreises Ostholstein zwei Wachen in Heiligenhafen und auf Fehmarn im Ortsteil Burg betrieben. Für den Westteil von Fehmarn gibt es fortgeschrittene Planungen zum Bau einer weiteren Rettungswache.

Der Aufgabenbereich Katastrophenschutz/Schnelleinsatzgruppe mit Sanitäts-, Betreuungs- und Führungseinheiten, ist ebenfalls in Fehmarn und Heiligenhafen stationiert. Der ASB Ostholstein verfügt übrigens mit einem Unimog über das einzige voll geländegängige Sanitätsfahrzeug im Kreis Ostholstein und ist somit für Schne- und Hochwasserlagen gerüstet.

Hinzu kommen die Aufgaben der Erste-Hilfe-Ausbildung, inkl. Erste Hilfe am Hund, die Betreuung von Großveranstaltungen durch die Sicherstellung von Sanitätsbetreuungen, der Besuchshundedienst, der Schulsanitätsdienst an der Inselschule Fehmarn sowie die sehr aktive Jugendarbeit mit drei Kinder- und Jugendgruppen in Heiligenhafen und Fehmarn. Vorreiter war der ASB Ostholstein mit dem Aufbau einer eigenen Drohnen(UAV)-Abteilung zur Suche nach vermissten Personen und zur Lageaufklärung bei Großeinsätzen im Jahre 2015.

Seit dem dreijährigen von der EU geförderten Projekt "Beltsamariter" in den Jahren 2012 bis 2015 hat der ASB enge Kontakte zur dänischen Schwesterorganisation Dansk Folkehjaelp geknüpft, bildet gemeinsam Helfer aus, unterstützt sich gegenseitig bei Sanitätsdiensten und trägt zur deutsch-dänischen Freundschaft bei. Das länderübergreifende Projekt "Beltsamariter" ist übrigens im Jahre 2013 als viertplatzierter mit dem Förderpreis "Helfende Hand" des Bundesinnenministeriums sowie mit dem Samaritan Award ausgezeichnet worden.

Mit über 120 hauptamtlichen Mitarbeitern gehört der ASB in der Region zu den größeren Arbeitgebern. Hinzu kommen noch die ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfer. Über. 4.800 Mitglieder unterstützen unsere Tätigkeiten.

Am 1. Januar 2014 wurde der bisherige ASB Ortsverband Heiligenhafen in ASB Regionalverband Ostholstein umbenannt, um dem erweiterten Tätigkeitsfeld gerecht zu werden.

Sogar über einen eigenen Kindergarten verfügt der ASB Ostholstein seit dem Jahr 2016 mit der Kita "Kunterbunt" in Groß-Meinsdorf.

Siehe auch Chronik